Buchung und Preisberechnung Anfrage Anfrage
Bester Preis garantiert
X
Bester Preis garantiert
X

Kurze Geschichte des Hotel Lövér

18. Apr. 2016
Kurze Geschichte des Hotel Lövér

Kurze Geschichte des Hotel Lövér

Wie wurde bloß aus dem kleinen Aufwärmhaus von damals eines der bekanntesten Hotels Ungarns?

Die Entstehungsgeschichte des Hotels, die Jahrzehnte, eigentlich jetzt schon ein Jahrhundert umfasst, verlief parallel zur Entwicklung Soprons zu einem Fremdenverkehrsziel.

Am Ende des 19. Jahrhunderts sind  die meisten Erholungsorte in Ungarn in der Nähe von Heilquellen entstanden; wenn ein Tourist einen Badeort aufsuchen wollte, fuhr er an den Plattensee oder die Adriaküste. Nach dem ersten Weltkrieg haben wahrscheinlich die neuen Grenzen deren Besuch erschwert und so kamen neben dem Plattensee das Mátra-Gebirge und die Gegend um Sopron in Mode. Unsere Stadt befand sich in der glücklichen Lage, nicht nur den Liebhabern von Naturschönheiten, sondern auch denjenigen von baulichen Werten abwechslungsreiche Programme bieten zu können.

Der im Jahr 1903 gegründete Touristenverein Transdanubien (Dunántúli Turista Egyesület - DTE) machte sich die Entwicklung des Fremdenverkehrs zu seiner  primären Aufgabe und weihte noch vor der Volksabstimmung 1921 in Asztalfő eine Hütte ein, die sich auf einem bei den Sopronern sehr beliebten, zur Burg Forchtenstein und nach Rozália führenden Wanderweg befand.
Der Touristenverein baute 1924 die Schlittenbahn an der Seite der Karlshöhe und eröffnete an dessen Ende ein Aufwärmhaus. Dies konnte dank der Sammlung der folgenden Jahre, der Hilfe der Stadt und des agilen Vorsitzenden des Soproner Stadtverschönerungsvereins, Károly Heimler, zu einem Touristenhaus ausgebaut werden. Es wurde am 12. Juni 192 eingeweiht und nach dem Präsidenten des DTE, Ferenc Hatvan, benannt. Im Gebäude wurde auch ein Gasthaus betrieben, auf diese Weise versuchte der Verein, nach der bedeutenden finanziellen Investition an Einkünfte zu kommen.
Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde es noch zweimal erweitert: zuerst um ein zweites Holzhaus mit Walmdach mit einer Fassade in Richtung Váris, welches sich ebenfalls gut in den Waldrand einfügte, und dann 1935 um einen modernen kleinen Hotelflügel an der Westseite des Gebäudes. Dieser wurde von dem Architekten Oszkár Winkler geplant.
Im Jahre 1965 wurde nach den Plänen von Dénes Perczel (KÖZTI) an der Stelle des nunmehr schon baufälligen Touristenhauses das Hotel Fenyves eröffnet, nun schon zu Zwecken des wiederzubelebenden Tourismus. Es wurde 1982 nach Plänen von Gábor Winkler erweitert. Dieses Gebäude wurde nach dem Ausbau in Hotel Löver umbenannt.

Mihály Kubinszky: Fremdenverkehrsanlagen in den Lővérek
(Auszüge)

Top